Schluss mit Symbolpolitik

Auf dem Seebrücke-Kongress will die Seenotrettungsbewegung Worten nun Taten folgen lassen

  • Von Marie Frank
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Es war der Startschuss der Seebrücken-Bewegung: Als das zivile Seenotrettungsschiff »Lifeline« mit 234 geretteten Flüchtlingen an Bord im Juni letzten Jahres keinen Hafen zum einlaufen fand und eine Woche lang auf dem Mittelmeer herumirrte, erklärte sich Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) bereit, zumindest einen Teil der Menschen aufzunehmen. Das Vorhaben scheiterte am Veto von Bundesheimatminister Horst Seehofer (CSU). »Das war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte«, meint Sprecherin Maura Magni rückblickend. Die Empörung der Menschen trieb seinerzeit Zehntausende auf die Straße, um für die humanitäre Aufnahme von Geflüchteten zu protestieren.

Ein Jahr später hat sich die Bewegung massiv ausgeweitet: 90 aktive Seebrücke-Gruppen gibt es mittlerweile in Deutschland, Hunderttausende haben sich der Bewegung angeschlossen und 60 Städte, darunter auch Berlin, haben sich zum sicheren Hafen erklärt und sind bere...

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