»Es ist ein Faschismus des 21. Jahrhunderts«

Der Wahlsieg von Bolsonaro in Brasilien war ein logischer Prozess: ein Gespräch mit dem Schriftsteller Luiz Ruffato

  • Von Niklas Franzen
  • Lesedauer: ca. 7.5 Min.

Der Leiter des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Brasilien schrieb kürzlich in einem Artikel, dass die Situation im Land nicht so dramatisch sei, wie es befürchtet wurde. Brasilien sei weder Diktatur noch faschistisches Regime. Wie sehen Sie das?

Nur weil Bolsonaro demokratisch gewählt wurde, heißt das nicht, dass er nicht totalitäre Positionen hat. Für mich handelt es sich um eine autoritäre Regierung mit einem faschistischen Profil.

Ein demokratischer Faschismus also?

Der Faschismus wird demokratisch geboren. So war es in Deutschland und auch in Italien. Faschismus charakterisiert sich nicht dadurch, wie er an die Macht kommt, sondern dadurch, wie er Macht ausübt. Wir müssen im Hinterkopf behalten: Es handelt sich um einen Faschismus des 21. Jahrhunderts. Es wird keine Wiederholung der 1930er und 40er-Jahre geben. Der Neofaschismus wird eigene Merkmale haben. Und was wir in den ersten Monaten in Brasilien b...

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