Nach links zur Freiheit

Liberalismus, wie er sein könnte - zum Hundertsten der »Jungdemokraten«

  • Von Martin Finkenberger
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Als Günther Verheugen, heute vor allem als sozialdemokratischer Außenpolitiker und Vizepräsident der EU-Kommission in Erinnerung, seine ersten politischen Schritte unternahm, hatte er ein irritierendes Erlebnis. Als junges Mitglied der Deutschen Jungdemokraten, damals die Jugendorganisation der FDP, geriet er 1961 in Detmold auf eine Sonnenwendfeier, wie sie nationalistischen Schwarmgeistern schmeckt: Ein Fackelmarsch führte zum mythenumrankten Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald, einem Erinnerungsort radikaler Rechter. Erich Mende, Bundesvorsitzender der Partei und Träger seines Ritterkreuzes aus Wehrmachtszeiten, hielt eine markige Rede gegen jeden Versuch, nach 1945 geschaffene Grenzen anzuerkennen und die Beziehungen zu den Staaten des Ostblocks auf eine neue Grundlage zu stellen.

Die FDP war in dieser Zeit ein Sammelbecken auch für nationalistische Kreise. Bundestreffen ihrer Jugendorganisation hatten, so ein Beschluss, nahe ...

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