Sanktionen, Ölpreisverfall, Rubelschwäche

Die früheren Sonderbeziehungen sind weitgehend aufgelöst, für die ostdeutsche Wirtschaft ist Russland kein zentraler Markt mehr.

  • Von Stephan Kaufmann
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Insbesondere aus Ostdeutschland wird der Ruf nach einem Ende der Wirtschaftssanktionen gegen Russland lauter. Thüringens Exportwirtschaft leide besonders unter den Sanktionen, sagte kürzlich Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linkspartei). Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat einen schrittweisen Abbau der Sanktionen gefordert. Die sächsischen Industrie- und Handelskammern begrüßten die Initiative Kretschmers. Rückendeckung bekam er auch von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (beide SPD).

Ein Blick auf die Zahlen zeigt jedoch: Für einzelne Unternehmen ist Russland zwar ein wichtiger Markt. Seine Bedeutung für die gesamte ostdeutsche Wirtschaft jedoch war ohnehin gering und ist weiter geschrumpft.

Schon 2012 - also zwei Jahre vor der Einführung der Sanktionen - waren deutschlandweit nur rund 24 000 Beschä...

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