»Wir werden es natürlich wieder tun«

Zwölf Katalanen warten nach dem Abschluss des Prozesses im Herbst auf Urteile. Von Ralf Streck

  • Von Ralf Streck
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
«Freispruch», steht auf Transparenten, die Befürworter der Unabhängigkeit Kataloniens bei einer Kundgebung hochhalten. Zahlreiche Menschen verfolgten auf der Straße in Barcelona den Prozess gegen katalanische Separatistenführer in Madrid.

Die Beweisaufnahme im sogenannten Jahrhundertprozess ist zu Ende, die Urteile stehen noch aus. Nach vier Monaten wurde das Verfahren gegen zwölf katalanische Politiker und Aktivisten am Obersten Gerichtshof in Madrid mit den Plädoyers der Verteidigung am 12. Juni beendet - nach 52 Prozesstagen und Aussagen von 422 Zeugen. Den Angeklagten wird vorgeworfen, im Oktober 2017 ein Unabhängigkeitsreferendum organisiert zu haben, das die spanische Justiz für illegal hält. Die Richter müssen nun bis Herbst die bewerten, ob es sich dabei um zivilen Ungehorsam oder Rebellion gehandelt hat. Freisprüche, wie sie von der Verteidigung gefordert werden, gelten als unwahrscheinlich. Die Generalstaatsanwaltschaft fordert für alle Angeklagten zusammen 177 Jahre Haft.

Viele Menschen in Katalonien rechnen mit langen Haftstrafen, auch weil Spanien gerade mit juristischen Mitteln zu verhindern versucht, dass am 26. Mai ins europäische Parlament gewählte...

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