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Letzte Hoffnung für bedrohte Mieter

Neue Genossenschaft nimmt Vorkaufsrechte für Häuser wahr, die hoffnungslos überteuert sind

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»Wir sind dazu bereit, mehr Miete zu zahlen, weil wir dem Investoren entgehen wollen«, sagt Martin Arndt. Er ist Mieter des Hauses Boxhagener Straße 32 in Berlin-Friedrichshain - und nun über die frisch gegründete Wohnungsgenossenschaft »Diese eG« auch Miteigentümer der Immobilie. Am 17. Mai hatte der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg sein Vorkaufsrecht im Milieuschutzgebiet zugunsten der Genossenschaft ausgeübt. Am 27. Mai folgte das Haus Forster Straße 1 in Kreuzberg und am 7. Juni schließlich die Krossener Straße 36 in Friedrichshain. Sieben weitere Häuser könnten in nächster Zeit folgen.

Was alle Häuser eint: Ihr Verkaufspreis war so hoch, dass keine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft sich wirtschaftlich in der Lage sah, die Häuser zu erwerben. 3800 Euro pro Quadratmeter ist der Durchschnittspreis für die Immobilien. Immobilienwirtschaftlich gerechnet ergibt das, wenn die Kredite für den Erwerb wie üblich in 30 Jahren abgezahl...


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