Selbst die Optimisten sind skeptisch

Institut senkt seine Konjunkturprognose leicht

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Antwort auf die Frage, wie es in den kommenden beiden Jahren mit der Konjunktur weitergehen wird, gleicht angesichts der zunehmenden Handelsstreitigkeiten und anderer geopolitischer Risiken immer mehr dem sprichwörtlichen Blick in die Kristallkugel. Immerhin gibt es noch einige Ökonomen, die einigermaßen optimistisch bleiben. »Die Eigendynamik der Konjunktur ist intakt. Sie wird durch Beschäftigungs- und Lohnzuwächse getragen, die den privaten Konsum in Gang halten«, schreiben die Wissenschaftler des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung in ihrer am Montag vorgestellten Konjunkturprognose.

Globale Risiken bremsen exportorientierte Industrie

Die Ökonomen schätzen, dass die Wirtschaft dieses Jahr um 1,0 und nächstes Jahr um 1,6 Prozent wachsen wird. Sie senkten damit ihre Prognose im Vergleich zu ihrer Vorhersage vom März für dieses Jahr leicht um 0,1 Prozent und behielte...


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