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Kämpfen für die Wunschschule

Ein Vater aus Prenzlauer Berg hat eine Petition gegen den »Bildungsnotstand« gestartet

  • Von Jérôme Lombard
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Matthias Aberle (60) sieht in Berlin einen »Bildungsnotstand«.

Matthias Aberle ist stinksauer. Der Grund für seinen Unmut: Das Berliner Schulsystem. »Seit Jahren sehen sich Berliner Eltern und Schüler mit einem desolaten Schulsystem konfrontiert, in dem es an qualifizierten Lehrkräften und Schulplätzen fehlt«, schimpft Aberle. Konkret geht es dem 60-jährigen Vater von drei Kindern aus Prenzlauer Berg um das nächste Schuljahr nach den Sommerferien. Dann wird seine jüngste Tochter von der Grundschule aufs Gymnasium wechseln. Die zwölf Jahre alte Hilda hat gute Noten, engagiert sich als Schülervertreterin und hat Interesse an alten Sprachen wie Latein und Griechisch.

Auf eine ihrer drei Wunschschulen in Prenzlauer Berg wird sie wohl dennoch nicht gehen können. »Alle Schulen, die in der Nähe unserer Wohnung in Frage kämen, sind heillos überbelegt«, sagt Aberle. Die Wartelisten sind so lang, dass ein Nachrücken aussichtslos erscheint. »Der Mangel an Schulplätzen ist in vielen Berliner Bezirken so ...


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