Der Verrückte aus dem Volk

Mit Poesie und Proteinen, aber ohne Partei, will der »Bahnbabo« Bürgermeister von Frankfurt am Main werden

  • Von Lotte Laloire
  • Lesedauer: ca. 9.5 Min.
Typisch Bahnbabo: proteinshake rechts, hawaiianischer Gruß links und gute Laune auf allen Seiten.

»Die Baustellen nerven, und sie kosten uns Zeit. Doch Sie, liebe Fahrgäste, Sie wissen jetzt Bescheid. Sie suchen sich Wege und kommen trotzdem an Ihr Ziel, denn mit Ihnen, da bin ich ganz sicher, bleibt Frankfurt stabil.« Diesen und andere Reime hören Passagiere, wenn der »Bahnbabo« Schicht hat. »Babo« - das heißt nicht Dichter oder Straßenbahnfahrer, es heißt »Boss«. Entlehnt aus dem Kurdischen ist »Babo« längst eine der wichtigsten Vokabeln der deutschen Jugendsprache. Und »Boss« werden, ist das, was der Bahnbabo sich vorgenommen hat. Als Parteiloser will er bei der Wahl 2024 Oberbürgermeister von Frankfurt am Main werden.

»Weil das die einzige Möglichkeit ist, sich von dem Bürger, der ich ja auch selber bin, legitimieren zu lassen, um auf demokratischem Wege Dinge zu verändern«, begründet der Bahnbabo, der eigentlich Peter Wirth heißt, seine Absicht. Ein Frankfurter Bürger ist er ohne Zweifel. 1961 wurde er in der Metropole am...

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