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Eine Grenze über den Gasvorkommen

Israel und Libanon wollen den milliardenschweren Schatz heben. Davor müssen sie die Beute aber erst aufteilen

  • Von Oliver Eberhardt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Rosch HaNikra ist ein Ort, an dem der Nahostkonflikt zum Greifen nahe ist. An einigen Stellen sind auf israelischer Seite Reste der Bahngleise zu sehen, auf denen einst Züge von Jaffa nach Beirut rollten und die heute unter einer Anhöhe in einem zubetonierten Tunnel verschwinden. Darüber versperren Zäune und Tore den Weg, denn dahinter liegt Libanon.

Seit Israels Staatsgründung im Jahr 1948 befinden sich beide Länder im Kriegszustand. Hunderttausende Palästinenser flohen damals nach Libanon. Zwischen 1982 und 2000 hielt Israels Militär einen Großteil des Süd-Libanon besetzt - man wollte so Angriffe auf das eigene Staatsgebiet abwehren. 2006 kam es dann zu einem 33 Tage dauernden Krieg zwischen Israel und der schiitischen Hisbollah, die dem Iran nahe steht. Seitdem herrscht Ruhe oder besser gesagt eisiges Schweigen. Nicht einmal als es darum ging, die Ausbreitung von Seuchen wie die Vogelgrippe einzudämmen, fand sich die libanesische Re...


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