Eine Linie der Gewalt

Kokainkonsum in Deutschland zerrüttet Gesellschaftsstrukturen in Transitländern wie der Dominikanischen Republik

  • Von Andreas Boueke
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.
Die Strandhöhlen in der Nähe des Hafens von Santo Domingo sind ein beliebter Treffpunkt für Drogenjunkies.

Geboren wurde er in Santo Domingo. Sein Name ist Angel Manauri. Er ist 29 Jahre alt. »Als Jugendlicher war ich von Gewalt umgeben«, erinnert sich der junge Mann, der Jahre lang in der Unterwelt der Hauptstadt der Dominikanischen Republik gelebt hat. »Drogenhandel, Kriminalität, wenig Schulbildung. Unter der Sonne der Karibik habe ich viel Brutalität gesehen, ständige Gewalt.«

Für den internationalen Drogenhandel ist Santo Domingo eine wichtige Station auf der Transportroute zwischen den Produktionsländern in Südamerika und den Absatzmärkten in Europa. Der pensionierte Pfarrer Hermann Rottmann ist seit Jahrzehnten in der deutschen Suchthilfe engagiert. Als Seelsorger begleitet er auch drogenabhängige Menschen: »Ein typischer Drogenkonsument hier macht sich nicht bewusst, dass durch seinen illegalen Konsum die Kriminalität in den Transitländern deutlich zunimmt. Der Konsum trägt dazu bei, dass die Ausbeutung und Unterdrückung von Me...

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