• Berlin
  • Anonyme Krankenschein

Ärztliche Behandlung für alle

In Berlin wurde mit viel Verspätung der erste anonymisierte Krankenschein ausgestellt

  • Von Vanessa Fischer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Über die Clearingstelle sollen Illegalisierte behandelt werden.

Wenn Abdel K. krank wird, dann kann er nicht einfach zu einer Ärztin gehen. Denn der 27-jährige Marokkaner lebt ohne Papiere in Berlin und ist nicht krankenversichert. Wie ihm geht es schätzungsweise 60 000 Menschen in der Hauptstadt. Sie sind arm, obdachlos, ohne Lohnarbeit oder geflüchtet - die Gründe, warum sie keine Krankenversicherung haben, sind vielfältig.

Als die Clearingstelle für Menschen ohne Krankenversicherung im Oktober 2018 in der Berliner Stadtmission in der Lehrter Straße eröffnete, war die Freude deshalb auf vielen Seiten groß. Bereits Ende 2016 hatte der Senat die Einrichtung einer Clearingstelle sowie die Einführung eines anonymisierten Krankenscheins im Koalitionsvertrag angekündigt. Für den Doppelhaushalt 2018/2019 wurden dafür jährlich 1,5 Millionen Euro bereitgestellt.

Neben der Hauptaufgabe der Clearingstelle, Menschen mit bestehendem Leistungsanspruch zu beraten und wieder in die Krankenversicherunge...

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