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Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU Sachsen-Anhalt, Ulrich Thomas, hat vorgeschlagen, sich für Koalitionen mit der AfD zu öffnen. Diese habe zwar derzeit viele »Weicheier« in ihren Reihen, es gebe aber auch »vernünftige« Kräfte, mit denen man »konstruktiv zukunftsfähige Politik machen« könne, erklärte er. Was die »Korrektur« unzeitgemäßer Meinungen im Land angeht, so Thomas, habe man mit der AfD »viel gemeinsame Anknüpfungspunkte«, auch was Fragen besonders anschaulicher und schmerzhafter Hinrichtungsarten angehe. Im Übrigen hätten die Wähler von CDU und AfD ähnliche Ziele. »Sie verstehen schon«, sagt Thomas schmunzelnd und deutet mit einer Geste einen Schnitt durch seine Gurgel an. Auch die Listen für eine gemütliche Bücherverbrennung würden bereits in gemeinsamen Arbeitskreisen »ebenso liebevoll wie akribisch« zusammengestellt. Kurzum: Einer »Zusammenarbeit auf Bundes- bzw. Reichsebene« stehe nichts mehr im Wege. tbl

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