Alle sind auf Empfang

Schorsch Kamerun erklärt an der Berliner Volksbühne das Bauhaus für tot, um es zu retten.

  • Von Jakob Hayner
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Erst mal werden Kopfhörer gereicht: »Schalten Sie bitte den blauen Kanal ein, die Lautstärke lässt sich am Rand regeln«, lautet die Begrüßung in der Berliner Volksbühne. Mit den Kopfhörern auf den Ohren zieht man nun durch das Gebäude, von der Kassenhalle übers Sternfoyer bis auf die große Bühne. Dass tatsächlich der blaue Kanal eingeschaltet ist, sieht man an dem Licht, welches die Kopfhörer ausstrahlen.

Alle sind auf Empfang, jeder und jede strahlt bläulich vor sich hin, in der Menge ergibt das ein schönes Bild. Oder auch ein dystopisches. Cyborgstreifzüge im Assoziationsflipper, so könnte man Schorsch Kameruns »Das Bauhaus - Ein rettendes Requiem« nennen, das am Donnerstag Uraufführung feierte. An dem knapp eineinhalbstündigen Abend geht es um allerlei: Utopie und Realität, Architektur und Welt, Kunst und Politik - alles im Gewand einer Prozession, die sich von Song zu Song und von Einfall zu Einfall hangelt. Eine Ideensammlung...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 723 Wörter (4652 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.