Gegen den Weltuntergang anradeln

Nicht nur absurd, sondern auch very british: Die Serie »Good Omens« nach dem Buch von Terry Pratchett und Neil Gaiman

  • Von Florian Schmid
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Weltuntergänge haben in Film und Literatur schon seit Jahren eine gewisse Konjunktur. Meteoriten schlagen ein, Tsunamiwellen fluten über den Planeten und auch »Marvel«-Helden kämpfen im Angesicht der Apokalypse gegen das personifizierte Böse. Eine grelle und satirische Variante des drohenden Weltuntergangs, die den schicksalsschweren Ernst dieser Epen auf die Schippe nimmt, haben schon 1990 Terry Pratchett und Neil Gaiman in ihrem Fantasyroman »Ein gutes Omen« entworfen. Nun haben BBC und Amazon das popkulturelle Spektakel, das Monty-Python-Mitbegründer Terry Gilliam schon vor Jahren als Film realisieren wollte, als sechsteilige, eng an die literarische Vorlage angelegte Miniserie mit dem Titel »Good Omens« inszeniert. Die Machart der Serie erinnert in der Tat an Monty Python, denn »Good Omens« ist nicht nur absurd, sondern auch very british und sollte daher im englischen Original gesehen werden.

Für gewöhnlich kämpfen in Fantasye...


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