Tiefensee trägt nun höhere Summe mit

Öffentlicher Dienst wird in Thüringen Vorbild für den Vergabemindestlohn

  • Von Sebastian Haak
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Nach dem Willen der rot-rot-grünen Regierungsfraktionen soll in Thüringen ein deutlich höherer vergabespezifischer Mindestlohn gelten, als er von Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) zuletzt geplant gewesen war. Unternehmen, die Aufträge des Freistaats erhalten, sollen ihren Beschäftigten laut entsprechendem Gesetzentwurf grundsätzlich mindestens einen Bruttostundenlohn von 11,42 Euro zahlen, teilten die Landtagsfraktionen von LINKE, SPD und Grünen in Erfurt mit. Mit dem Gesetz soll erreicht werden, dass Unternehmen, die Landesaufträge erhalten und damit für ihre Leistungen aus Steuermitteln bezahlt werden, ihre Mitarbeiter gut bezahlen. Da die Fraktionen und nicht die Landesregierung abschließend über das Thüringer Vergabegesetz entscheiden, gilt als ziemlich sicher, dass der nun beschlossene Stundensatz auch in dem Gesetz stehen wird, das der Landtag noch diese Legislaturperiode verabschieden will.

Tiefensee hatt...


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