Ab in die Sauna

Sport in der Hitze ist gefährlich. Die Leichtathleten müssen trotzdem zur WM in die Wüste

  • Von Oliver Kern
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Ronald Weigel kann Hitze nicht mehr schocken. Jedenfalls nicht die Temperaturen, die derzeit in Deutschland herrschen. Der Bundestrainer der Geher hat als Aktiver schon heißere Tage erlebt, und seinen Athleten steht sogar noch Schlimmeres bevor. Weigel sage ihnen derzeit oft: »Ich weiß, es ist heiß, aber in Doha wird es noch viel extremer.«

In der Hauptstadt Katars werden in diesem Jahr die Weltmeisterschaften der Leichtathleten ausgetragen. Die WM-Vergabe in den Wüstenstaat hatte sofort Kopfschütteln ausgelöst, offenbar war mal wieder Geld geflossen, jedenfalls wird derzeit dem ehemaligen Weltverbandspräsidenten Lamine Diack und seinem Sohn Papa Massata Diack in Frankreich wegen Korruption der Prozess gemacht. Die Sportler haben davon nichts. Die Rennen wurden zwar vom Hochsommer in den Oktober und dann noch in die Nachtstunden - Startzeit 23.30 Uhr! - verlegt, doch am Austragungsort wurde nichts mehr geändert. Also müssen sich d...


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