Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Honduras in Aufruhr

Die Privatisierung von Bildung und Gesundheit durch die Rechtsregierung sorgt für Proteste

  • Von Knut Henkel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Whitney Godoy ist derzeit täglich mit Kamera und Mikrofon unterwegs in den Straßen von Tegucigalpa. Sie dokumentiert den Widerstand gegen die drohende Privatisierung des Gesundheits- und des Bildungssystems und die Polizeigewalt. »Am Montag hat die Polizei die Universität getürmt. Es gab vier Verletzungen von Schusswaffen, etliche weitere Verletzte durch Tränengas und Schlagstöcke. Es vergeht kaum ein Tag ohne Opfer. Doch die Demonstrationen gehen weiter«, so die 24-jährige Fotografin.

Sie befürwortet die Proteste, denn die Regierung hat mir mehreren Dekreten den Weg zur Konzessionierung von Krankenhäusern und Bildungseinrichtungen frei gemacht. Private Gesellschaften haben beispielsweise das Hospital San Lorenzo und das Hospital María für den Zeitraum von zehn Jahren übernommen - ein Modell, welches der Regierung auch für andere Gesundheitseinrichtungen vorschwebt. Die Kehrseite der Privatisierungsmedaille ist, dass die Regierung...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.