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Sozialpartner im Streit

Der DGB fordert einen Mindestlohn von zwölf Euro - die Arbeitgeber lässt das kalt

  • Von Philip Blees
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Es war das Steckenpferd der deutschen Sozialdemokratie: Viele Jahre lang kämpfte die SPD für die Einführung des Mindestlohns. Zur Bundestagswahl im Jahr 2013 forderte die Partei 8,50 Euro als Mindeststundenlohn. Mit der zweiten Großen Koalition unter Angela Merkel kam er dann auch. Das ist nun fünf Jahre her. Grund für den DGB, am Mittwoch in Berlin Bilanz zu ziehen. »Mindestlohn dran bleiben«, stand dort bei einer Konferenz in großen Lettern an der Bühne. Ins Gesetz gegossen habe diesen zwar die Bundeskanzlerin, aber »durchgesetzt und erkämpft habenden die Gewerkschaften«, so Stefan Körzell, Mitglied im Bundesvorstand des DGB, der eine Anhebung auf zwölf Euro forderte.

Das ist die Perspektive. Auf der prominent besetzten Podiumsdiskussion am Mittag muss der DGB jedoch neue Angriffe von Vertretern der Arbeitgeberverbände abwehren. Steffen Kampeter von der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeber (BDA) freut sich zwar für die Beschä...


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