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»Ich will nicht mehr besitzen, als in den Wohnwagen passt«

Für Farina Regn war es eine politische Entscheidung, in eine Kommune zu ziehen.

  • Von Regine Beyß
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Wir treffen uns auf dem Hof der Kommune. Farina Regn kommt gerade aus ihrem Bauwagen, der im großzügigen Garten neben dem Haupthaus steht.

Zur Kommune gehört ein altes Bauernhaus, das seit Kurzem fertig renoviert ist. Sie wohnen aber trotzdem noch im Bauwagen?

Ja, weil ich gerne draußen bin und auch gerne draußen aufwache, praktisch im Garten. Außerdem interessiert mich das Projekt, auf sehr kleinem Raum geschickt zu wohnen. Das ist nach wie vor eine Herausforderung, die ich gern annehme. Mein Anspruch ist, dass ich nicht mehr habe, als in diesen Wagen reinpasst.

Könnten Sie damit jetzt auch einfach losfahren und woanders leben?

Nein, das haben wir hier in der Kommune anders geregelt. Der Wagen ist sozusagen ein ausgelagertes Zimmer, er gehört mir nicht. Während ich darin wohne, habe ich aber natürlich die Verantwortung, muss ihn zum Beispiel reparieren, wenn er kaputt ist. »Der Rest« meiner Wohnung ist in unserem H...


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