Lektüre für lange Sommerabende

Elegien, Betrachtungen, Persiflagen

  • Von Mario Pschera
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Krimis sind wie die Fleischbrötchen bei McDonalds: heiß, würzig, fettig - man weiß schon vorher, was drin ist, und am Schluss ist man abgefüllt und trotzdem nicht satt.

Bücher mit höherem geistigen Nährwert darf man sich natürlich das ganze Jahr über einverleiben. Die Urlaubszeit aber lässt mehr Raum für genussvolles, langsames Lesen, das Sinnieren und Gespräche mit Freunden über das Gelesene, das Verinnerlichen poetisch verdichteter Lebenserfahrungen.

Vor 45 Jahren schrieb der Dichter Günter Kunert den Roman »Die zweite Frau« für die Schublade, denn er wusste, dass ihm die DDR-Obrigkeit seine derbe Schelmiade nicht durchgehen lassen würde - absolut undruckbar. Die Schublade wurde geöffnet und voilà: Der Text ist frisch. Barthold albträumt von Walter Ulbricht, ist krankgeschrieben, derweil seine dralle Holde einen alten Schuppen abreißt und einen vermoderten Büstenhalter und einen Knochen findet. Hat etwa Bartel seine erste Frau …? Imme...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

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