• Politik
  • Verein der in der DDR geschiedenen Frauen

Regierung wartet auf »biologische Lösung«

Im Kampf um ausstehende Renten erhält der »Verein der in der DDR geschiedenen Frauen« Unterstützung von der UNO, der LINKEN und der AfD

  • Von Inga Dreyer, Leipzig
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Wenn nach 30 Jahren Kampf langsam Ermüdungserscheinungen einträten - wen würde es wundern? Doch davon ist bei dem Dutzend älterer Frauen, die sich trotz der Hitze in Räumen der Magdeburger Caritas treffen, nichts zu spüren. Im Gegenteil: Es scheint, als ob sie gerade jetzt richtig Energie entwickeln. Denn die Zeit drängt. Der »Verein der in der DDR geschiedenen Frauen« schätzt, dass von 800 000 Betroffenen noch 300 000 am Leben sind. »Die Regierung wartet so lange, bis die biologische Lösung gegriffen hat. Das ist beschämend«, sagt Doris Krauß, Schriftführerin der Magdeburgerinnen, die eine von 30 Ortsgruppen des 1999 gegründeten Vereins stellen. Dessen Ziel ist ein finanzieller Ausgleich für die niedrigen Renten.

Laut Berechnungen des Vereins wurde den Frauen im Zuge der Einheit ein Drittel der Rentenanwartschaften genommen. Viele Frauen in Magdeburg lebten von weniger als 800 Euro im Monat, erzählt Gerlinde Scheer vom Vorstand d...

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