Als »rollender Hausmeister« in einen festen Job

Das Teilhabechancengesetz

  • Von Dirk Baas
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Seit Jahresbeginn ist das Teilhabechancengesetz in Kraft. Trotz Anlaufschwierigkeiten spricht das Bundesarbeitsministerium von einem »zufriedenstellenden Start« seiner Reform. Bis zum April war für rund 10 000 Personen eine neue Stelle gefunden. Bis zu 150 000 sollen es eigentlich sein.

Larry Belt (46) hat eine dicke Akte beim Jobcenter Frankfurt am Main. Er kennt das Amt seit Jahren, und das Amt kennt ihn. Ein Vorteil für den einstigen Ein-Euro-Jobber, der es jetzt endlich zum sozialversicherungspflichtigen Job gebracht hat. Zumindest mal für zwei Jahre mit Verlängerungsoption.

Belt ist angestellt beim Stadtteilservice »ffmtipptopp«, einem Betrieb der »SFG-Servicegesellschaft für Frankfurt und Grüngürtel gGmbH«, die ihn als »rollenden Hausmeister« einsetzt. Eine Art Task Force, die alles schnell und unkompliziert in Ordnung bringt, was im Stadtbild die Augen beleidigt. 50 bis 60 Personen sind täglich unterwegs und helfen, die Metropole...

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