Verachtung

Eine Pole wollte wissen, warum man Nazi wird

  • Von Ernst Reuß
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Im Sommer 1933 reiste Theodore Abel von der New Yorker Columbia University durch Deutschland. Der aus Polen stammende Soziologe wollte wissen, warum so viele Menschen der NSDAP beigetreten waren. Er initiierte ein Preisausschreiben, das 125 Reichsmark (ein durchschnittlicher Monatslohn) für »die beste persönliche Lebensgeschichte eines Anhängers der Hitler-Bewegung« versprach. Insgesamt wurden 400 Reichsmark ausgelobt. Mithilfe des NS-Propagandaministeriums wurde der Aufruf publiziert; bis zum Einsendeschluss im September 1934 gingen 638 Aufsätze ein, von denen 581 noch heute erhalten sind - insgesamt 3700 Seiten. Die meisten Berichte waren von Männern, nur 36 kamen von Frauen.

Auf die Erlebnisberichte stützte sich Abels 1938 ...

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