Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Brüchige Feuerpause in Jemen

Die Huthi-Milizen sind von den Straßen verschwunden, aber die Kämpfer sind noch da

  • Von Oliver Eberhardt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Es war ein winziger Erfolg: »Wir hatten im Juni einen ganzen Monat lang keine Aktivitäten der Huthi-Milizen in drei wichtigen Hafenstädten«, sagt Martin Griffiths, Sondergesandter der Vereinten Nationen für Jemen. Monatelang hatte man darüber mit den Huthi, die große Teile des Nord-Jemen kontrollieren und der international anerkannten Regierung von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi verhandelt, sowie mit der von Saudi-Arabien dominierten, auf Seiten der Hadi-Regierung kämpfenden Militär-Allianz. Es wurde exakt festgelegt, wer welche Truppen, welche Einrichtungen in den drei Städten - aber vor allem in Hodeidah, über deren Hafen ein Großteil der Importe für den Norden geliefert wird - haben darf.

Trotz der einmonatigen Ruhe ist es eine brüchige Feuerpause: »Die Huthi-Milizen sind zwar von den Straßen verschwunden, aber ihre Waffen, ihre Kämpfer sind immer noch da«, sagt Generalleutnant Michael Lollesgaard. Er befehligt eine UNO-Beobachter-...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.