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Arm unter Clinton, Bush und Obama

Rassismus, Sozialismus, Politik: Keeanga-Yamahtta Taylor über die USA vor der Wahl von 2020

  • Von Loren Balhorn
  • Lesedauer: ca. 11.5 Min.

Anfangs gab es große Mobilisierungen gegen Donald Trump, doch nach gut zwei Jahren scheint der organisierte Protest zu schrumpfen. Ist Trumps offener Sexismus und Rassismus normalisiert? Warum gibt es nicht mehr Widerstand?

Trump ist so übel wie erwartet - täglich ein Skandal. Zuerst konnten viele all das kaum glauben, doch allmählich wird das Absurde normal. Es hat ja enorme Proteste gegeben. Der »Women’s March« am Tag nach der Amtseinführung war mit vier Millionen Teilnehmerinnen die größte Demo in der Geschichte der USA. Es gab alle möglichen Aktionen für die Rechte von migrantischen Communities, gegen Islamophobie usw. Aber es gibt noch keine wirkliche soziale Bewegung. Die verschiedenen Initiativen bleiben isoliert, sie haben sich nicht um ein universelles Set von Forderungen gruppiert, das sie zusammenführen könnte. Viele sehen das, doch jetzt kommt der nächste Wahlkampf. Da drängt sich die Frage, wie man Trump aus dem Amt k...


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