»Alleine hätte ich es nicht geschafft«

Sahar wurde als 18-Jährige von ihren Eltern nach Iran verschleppt. Der Berliner Verein Papatya half ihr, wieder nach Deutschland zu kommen.

  • Von Inga Dreyer
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.

Im Gedränge auf der Rolltreppe am Teheraner Flughafen merkt Sahar, dass ihr Vater fehlt. Geraume Zeit später kommt er nach. »Jetzt haben sie uns«, sagt er leise zu Sahar und ihrer Mutter. Der iranische Geheimdienst habe Pässe und Handys der Familie eingezogen. Er selbst müsse ihm nun »Rede und Antwort stehen«.

Während Sahar und ihre Mutter zu Verwandten fahren, bleibt der Vater vier Tage lang verschwunden, erzählt Sahar, die in Wirklichkeit anders heißt. Bei seiner Rückkehr berichtet er von Schlägen. Der Geheimdienst habe nach Sahar gefragt. Sie müsse in Iran bleiben, bis die Nachforschungen abgeschlossen seien.

Was weiß der Geheimdienst über die 18-Jährige und ihren Freund zu Hause in Deutschland? Die Eltern hatten der Tochter schon früher erzählt, dass der iranische Geheimdienst unmoralisches Verhalten auch im Ausland aufspüre. Entsprechend groß war Sahars Angst. Schließlich hatten ihre Eltern gesagt, sie seien in Iran als ...

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