Ravioli von morgen

Männlich dominierte Musikfestivals sind nicht neu. Dieses Jahr wird allerdings wieder besonders intensiv darüber diskutiert. Über den Scheinfeminismus der Festivallandschaft.

  • Von Silvia Silko
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Die Festivalszene boomt, ganz im Gegensatz zum Rest der Musikbranche. Das ist kein Wunder: Alben kann man mittlerweile streamen, alle News zu Künstlern umsonst online erfahren und sogar der Lieblingsband via Instagram nahe sein. Musikfestivals hingegen haben noch ein »echtes« Erlebnis zu bieten: aufgeschwemmte Dosen-Ravioli wahlweise im Regen oder in der Hitze genießen, merken, dass lauwarmes Dosenbier sich auch zum Zähneputzen eignet, mit Schuhen aus Plastiktüten zum besten Song der Band im Matsch rumhopsen - alles Abenteuer, die bisher nur analog möglich sind. Entsprechend groß und auf so ziemlich jeden Geschmack zugeschnitten ist das Angebot. Zumindest so lange man auf Bands und Künstler steht, die männlich sind.

Denn: Line-ups von Musikfestivals - ganz gleich in welcher Größenordnung oder in welchem Genre - sind männlich dominiert. Das Problem ist nicht neu, allerdings, so scheint es, wird dieses Jahr besonders intensiv darübe...

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