Steuerparadies Zossen

Berliner Aktivist*innen statteten dem Vermieter der Kiezkneipe Meuterei einen Besuch ab

  • Von Bosse Kröger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
»Keine Beute mit der Meute«: Aktivist*innen stecken einen Beschwerdebrief unter dem Türschlitz durch.

»Wir sind jetzt schon mehr Leute als ich erwartet hatte«, sagt Marie Waibel beim Anblick der etwa 50 Demonstrant*innen, die sich am Samstagvormittag am Berliner Ostbahnhof eingefunden haben. Sie gehören zur Solidaritätsinitiative »Leute für die Meute«. Die beliebte Kollektivkneipe Meuterei befindet sich in der Kreuzberger Reichenberger Straße 58. Ziel der Demonstrant*innen ist der Briefkasten der Eigentümerfirma des Hauses, der Zelos Properties GmbH unter ihrem Geschäftsführer Goran Nenadic. Am frühen Nachmittag erreichten die Berliner Kneipiers und Kneipengäste die Kleinstadt Zossen in Brandenburg, wo sie ein Großaufgebot der Polizei empfangen nimmt, das angesichts des friedlichen Charakters des Protests etwas fehl am Platz wirkt.

Am 31. Mai sollten sie die Schlüssel der Kneipe abgeben. Seitdem zählt der Countdown über dem Tresen nicht mehr runter, sondern die Tage, die die Meuterei bereits ohne Mietvertrag in ihren Räumen verble...

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