Im Hinterhof der Weltmacht

Honduras’ beispielloser Niedergang seit dem Staatsstreich 2009 treibt die Bevölkerung in die Flucht

  • Von Martin Reischke
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.
Gewalt ist ein zentraler Fluchtgrund für Honduraner*innen: Militärpolizei auf Mission im Armenviertel.

In Ciudad Hidalgo, einer kleinen mexikanischen Stadt an der Grenze zu Guatemala, haben sich Hunderte Menschen auf dem zentralen Platz der Stadt versammelt. Gerade erst haben sie auf kleinen Flößen den Grenzfluss Suchiate überquert, nun wollen sie ihren Marsch in Richtung Norden fortsetzen. Die meisten von ihnen kommen aus Honduras. Sie haben sich zu einer großen Karawane zusammengeschlossen. Gemeinsam fliehen sie vor Gewalt und Hoffnungslosigkeit in ihrer Heimat. Ihr Ziel: die USA.

Einer von ihnen ist der groß gewachsene Dilmer Vigil. Nach Hunderten von Bewerbungen und vielen Monaten ohne Job und Einkommen sah der 27-jährige Elektriker aus dem Norden von Honduras keinen anderen Ausweg mehr, als zu gehen. »Entweder ich bleibe in Honduras, um zu sterben, oder ich mache mich auf und sterbe dann eben auf dem Weg«, sagt Vigil. »Aber wenn ich Glück habe, dann schaffe ich es in ein anderes Land, wo es Möglichkeiten gibt voranzukommen.«

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