Iran dreht Konfliktspirale weiter

Teheran sieht sich nicht mehr an das Abkommen gebunden und will Uran-Anreicherung alle 90 Tage hochfahren

  • Von Oliver Eberhardt
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Irans Supertanker Grace 1 liegt vor der Küste von Gibraltar fest – er ist Teil des Streits zwischen Teheran und Washington.

Es ist ein deutliches Signal: Ab sofort werde man Uran auf fünf Prozent anreichern statt auf die im Atomvertrag erlaubten 3,67 Prozent, sagte Abbas Araghchi, Vize-Außenminister und Chef-Verhandler im Atomstreit, auf einer Pressekonferenz in Teheran. Es ist das zweite Mal innerhalb von wenigen Wochen, dass die iranische Regierung die Vorgaben des 2015 unterzeichneten Atomabkommens bricht. Zuvor hatte die iranische Regierung bereits die in der Vereinbarung erlaubte Menge an Uranvorräten überschritten. Seit dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen ist es nicht mehr das Papier wert, auf dem es steht.

Neben Araghchi saßen derweil Regierungssprecher Rabiei und Behrus Kamalwandi, Sprecher der Atombehörde: »Wir haben alles versucht, um den Vertrag zu retten, aber es hat nicht funktioniert«, so Ali Rabiei. »Die meisten der Staaten, mit denen wir das Abkommen unterzeichnet haben, haben ihre Verpflichtungen uns gegenüber in den vergangenen ...

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