Unterschiede bei der Aufarbeitung

Eine Ausstellung in Berlin erinnert an den Aufbau der Arbeitsministerien in der Nachkriegszeit

  • Von Peter Nowak
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

»Das Reichsarbeitsministerium 1933 - 1945. Beamte im Dienste des Nationalsozialismus«, lautet der Titel einer Sonderausstellung in der Berliner Gedenkstätte Topographie des Terrors. Über die Eröffnung der Exposition, auf der Ergebnisse einer unabhängigen Historiker*innenkommission vorgestellt werden, berichtete »nd« bereits im Hinblick auf die Geschichte des Reichsarbeitsamtes bis zum Untergang des Hitler-Reiches.

Der letzte Teil der Ausstellung dokumentiert den grundlegend unterschiedlichen Umgang mit dem NS-Personal in beiden Teilen Deutschlands nach 1945: »Westdeutschland - Rückkehr der alten Eliten, Ostdeutschland - personeller Wechsel«, lauten die Überschriften auf den Tafeln, die personelle Kontinuität in der Bundesrepublik und personellen Bruch in der späteren DDR anhand von biografischen Beispielen aufzeigen. Für die Bundesrepublik steht exemplarisch die Biografie von Max Timm, der als Hermann Görings Bevollmächtigter für den Ar...


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