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Alter Lévi-Strauss

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Der Ethnologe Claude Lévi-Strauss (1908-2009) war einer der Miterfinder des Strukturalismus, des philosophischen Vorgängers des Postmodernismus. Von Lévi-Strauss stammt beispielsweise der berühmte Begriff der »Bricolage«, den er in seinem Werk »Das wilde Denken« (1962) einführte, um die Kulturtechniken von »Naturvölkern« darzustellen, wie man damals noch ganz kolonialistisch sagte, die auf Improvisation und Aneignung von Vorgefundenem basieren, im Unterschied zum Ingenieurskalkül des »westlichen« Denkens. Später wurde der Bricolage-Begriff von englischen Soziologen für die Beschreibung jugendlicher Subkulturen (Mods, Skins, Punks) benutzt. Vom Strukturalismus hingegen wird kaum noch gesprochen. Lévi-Strauss aber war einmal sehr berühmt. In dem Interviewband »Das Nahe und das Ferne« unterhält er sich mit Didier Eriobon, der heute sehr berühmt ist, über sein politisches und wissenschaftliches Leben. Frage des Linken Eribon an den nicht so linken Superstar: »Sind Sie während der Agitationsphase von 1968 als Forscher infrage gestellt worden?« Lévi-Strauss: »Zu keinem Zeitpunkt.« Dieses ausführliche autobiografische Gespräch wurde 1988 geführt und erschien 1989 erstmals auf Deutsch beim Fischer Verlag. Der neu gegründete Kampa-Verlag hat es wieder aufgelegt (a. d. Frz. v. Hans-Horst Henschen, 335 S., geb., 24 €).

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