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»Darauf haben wir zehn Jahre gewartet«

Badestart am Concordia See

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Nachterstedt. Zehn Jahre nach dem Erdrutsch von Nachterstedt in Sachsen-Anhalt können Einheimische und Gäste wieder im Concordia See baden. Man rechne zum Start am Samstag mit zahlreichen Besuchern, sagte Sebastian Kruse von der Seeland-Gesellschaft. Das kommunale Unternehmen ist als Betreiber für die touristische Nutzung des Gebietes verantwortlich.

Neben Baden am neu angelegten Sand-Kies-Strand dürfen Segler und Surfer aufs Wasser. »Darauf haben wir zehn Jahre lang gewartet«, sagte Kruse. Die Folgen des dramatischen Erdrutsches sind aber noch nicht beseitigt. Vor allem die Sicherung des südlichen Ufers wird noch Jahre dauern, wie die Verantwortlichen mitteilten. Der Bereich bleibe gesperrt. Gebadet werden darf zunächst nur am nördlichen Strand, dem sogenannten Schadelebener Ufer.

Am 18. Juli 2009 rutschten Millionen Kubikmeter Erdreich in den See, der aus einem früheren Braunkohletagebau entstanden war. Mehrere Häuser stürzten in die Tiefe, drei Bewohner starben. Seitdem war der See für jede touristische Nutzung gesperrt. Das Landesbergamt führte umfangreiche Sicherungsarbeiten durch und gab vor wenigen Wochen einen Teil des rund 350 Hektar großen Sees wieder frei. Eine für den Badebetrieb nötige Allgemeinverfügung des Salzlandkreises tritt nach Angaben der Kreisverwaltung am 13. Juli in Kraft. »Wir haben unseren Teil erfüllt«, sagte Landrat Markus Bauer. Parallel hat die Seeland-Gesellschaft mit den nötigen Vorbereitungen begonnen. Bagger verteilten ein Sand-Kies-Gemisch für den Badestrand, der Bootssteg wurde instand gesetzt, so Kruse. »Am Samstag 10 Uhr öffnen wir den Zaun.« dpa/nd

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