Syrische Flüchtlinge leben gefährlich

Yücel Özdemir über Rassismus in der Türkei

  • Von Yücel Özdemir
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Mit Rassismus assoziiert der durchschnittliche türkische Staatsbürger als erstes Deutschland. Denn jeder weiß, was Rassisten den Türken in Deutschland angetan haben. Vor allem die Erlebnisse der ersten Generation Gastarbeiter, die damals aus der Türkei kamen, werden nach wie vor erzählt. Sie berichten davon, wie an einigen Geschäften oder Vergnügungsorten »Eintrittsverbot für Türken« und an den Wänden »Türken raus« geschrieben stand.

Doch dass man daraus gelernt hätte, und sich heute darum bemüht, nach positivem Vorbild die Gesellschaft zu gestalten, ist in der Türkei von heute schwer zu erkennen. Ein bedeutender Teil derjenigen, die sich über den Rassismus in Deutschland beschwerten, nimmt heute eine feindliche Position gegenüber syrischen Geflüchteten in der Türkei ein.

Die rund 3,6 Millionen Syrer, die vor dem Krieg fliehen mussten und nun in der Türkei leben, werden für fast alle Probleme verantwortlich gemacht. Überall v...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 686 Wörter (4423 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.