»Die liberale Idee hat sich überlebt«

Präsident Putin sieht sein Land als national-konservatives Alternativmodell zum liberalen Westen. Das hat Gründe.

  • Von Felix Jaitner
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.
Die orthodoxe Kirche ist im zeitgenössischen Russland eine tragende Säule.

Die »moderne sogenannte liberale Idee hat sich, meiner Meinung nach, einfach endgültig überlebt.« Denn in den Ländern Europas gibt es eine offensichtliche »Spaltung zwischen den Interessen der Elite und den Interessen der unterdrückten Mehrheit der Bevölkerung«. Diese Worte könnten von Jean-Luc Mélenchon kommen - oder von Wladimir Putin.

In einem vielbeachteten Interview mit der britischen »Financial Times« kritisiert der russische Präsident die zunehmend fragmentierte Weltordnung. Fehlende international akzeptierte Normen und Regeln machten die Welt unvorhersehbarer und instabiler. Die Globalisierung habe dem Westen nicht nur Vorteile gebracht, im Gegenteil. Der Liberalismus trete zunehmend in Widerspruch zu den Interessen der unterdrückten Bevölkerungsmehrheit.

Vor knapp 30 Jahren rief der US-Politikwissenschaftler Francis Fukuyama das Ende der Geschichte aus. Damit konstatierte er nicht nur den Sieg des Kapitalismus über d...

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