Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Touristen und Terroristen

Notizen aus Venedig

  • Von Gunnar Decker
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Jeder sollte sich ab und zu fragen, ob er da, wo er gerade ist, überhaupt etwas zu suchen hat. Wir sprechen über Venedig, aber die Frage kann man sich auch zu Hause vor dem Fernseher stellen. Wer entscheidet, ob man irgendwo etwas zu suchen hat oder nicht? Ich würde sagen, niemand anderes als man selbst.

Sucht man etwas, das man woanders noch nicht gefunden hat? Stichwort »Blaue Blume« in Novalis’ »Heinrich von Ofterdingen«, bohrendes Fernweh, Arkadienträume vom Süden, wo es nicht nur (vielleicht) wärmer, sondern auf eine entscheidende Weise anders ist. Wie, weiß man nicht so genau, darum muss man selber wandern, fahren, fliegen, um es herauszufinden. Klingt nach 19. Jahrhundert, ich weiß, aber ist es darum falsch?

Manche sagen in jener aggressiven Eindeutigkeit, mit der man sich heute zumeist meint äußern zu müssen: Ja, das ist völlig von gestern, heute gelten andere Regeln und zwar knallhart. Deine Sehnsüchte interessieren ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.