Das Ermessen der Beamtin

Wie das Zusammenleben eines verheirateten Paares jahrelang verhindert wird - weil sie Philippinin ist

  • Von Uwe Kalbe
  • Lesedauer: ca. 8.0 Min.
Günter Göbel, 58, skypt mit seiner Frau, der Philippinin Janit Beltran Sevellina. Die beiden haben 2015 in Dänemark geheiratet und konnten bisher (Juli 2019) nicht zusammenziehen, weil das Standesamt im sauerländischen Bad Laasphe die Beurkundung der Ehe verweigerte.

Günter Göbel und Janit Beltran Sevellina haben in Dänemark geheiratet. 2015 war das, auf der malerischen Insel Aerö. Er ein Deutscher, sie eine Philippinin. Letzteres ist ein Problem. Das Versprechen der Heiratsagentur in Berlin, eine Eheschließung in Dänemark werde ohne überflüssige Wartezeiten EU-weit anerkannt, erfüllte sich für die beiden bis heute nicht. Sie leben nach wie vor getrennt, 9000 Kilometer liegen zwischen ihnen, wenn sie sich am Nachmittag vor den Bildschirm hocken, um ihr tägliches Skype-Telefonat zu führen. 9000 Kilometer bis Hongkong, wo Janit eine Anstellung als Haushälterin hat. Eine Einreise nach Deutschland ist unmöglich, solange die Behörden nicht ihre Zustimmung in Form eines Visums erteilen. Dieses setzt die Anerkennung der Ehe und ihre Eintragung in das Eheregister der Stadt Bad Laasphe voraus. Dort, wo Ehemann Günter lebt.

Göbel ist ein Mann von beeindruckender Statur, nicht mehr ganz jung. Er strahlt ...

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