DEFA ade? Von wegen ...

Von den Verboten des Kahlschlag-Plenums zur Ignoranz der Nachwende-Zeit

  • Von Günter Agde
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Donnerstag, der 23. November 1989, der traditionelle Wochentag für Programmwechsel in den Kinos und Start neuer Filme. Und ein denkwürdiges und öffentlichkeitswirksames Zusammentreffen: Egon Krenz, noch SED-Generealsekretär, und (seinerzeit Westberliner) Schauspielstar Manfred Krug geben sich im Foyer des Berliner Kinos »International« die Hand und wechseln fröhliche Worte. Anlass ist die bevorstehende Premiere von Frank Beyers Spielfilm »Spur der Steine«, der nach dem unseligen Kahlschlag-Plenum von 1965 verboten worden war und nun, nach der Wende in der DDR, öffentlich gezeigt werden soll. Die beiden Protagonisten sind höflich, ironisch und neugierig zueinander; sie präsentierten sehr gegensätzliche Positionen: hier der Exponent eines untergehenden Staates, dort ein gesamtdeutscher Fernsehpublikumsliebling. Und doch liegt ein Schleier von Wehmut, Nostalgie und Trotz über der Szene an diesem Abend, obwohl der Film gefeiert wird wie se...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 884 Wörter (6451 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.