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Familienunternehmen sind Jobmotor

Deutsche Familienunternehmen sind einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und des Instituts für Mittelstandsforschung (ifm) zufolge die Jobmotoren der heimischen Wirtschaft. Die 500 größten Familienunternehmen bauten ihre Mitarbeiterzahl in Deutschland zwischen 2007 und 2016 um 23 Prozent auf 2,54 Millionen aus.

Selbstständige sind länger im Büro

Vollzeitbeschäftigte arbeiten in Deutschland im Schnitt 41 Stunden pro Woche. Diese Zahl gab das Statistische Bundesamt für das Jahr 2018 bekannt. Teilzeitbeschäftigte brachten es demnach auf durchschnittlich 19 Stunden Arbeit pro Woche. Damit lag die durchschnittliche Wochenarbeitszeit der Voll- und Teilzeiterwerbstätigen zusammengenommen bei 35 Stunden.

Soft-Skills in der Bewerbung

Sogenannte Soft-Skills (»weiche Fähigkeiten«) sollten Bewerber mit eigenen Worten beschreiben. Verlangt ein Job nach Stressresistenz, kann man im Anschreiben etwa erwähnen, auch unter Druck fehlerfrei zu arbeiten. Das wirkt besser, als nur die Anforderungen der Ausschreibung nachzuplappern, erklärt Personalexperte Claus Peter Müller-Thurau.

Bahnticket im Büro ausdrucken?

Generell sind Arbeitsmittel, die der Arbeitgeber zur Verfügung stellt, dessen Eigentum, erklärt Fachanwalt Peter Meyer, Mitglied der AG Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV). Das gilt für Computer und Drucker genauso wie für Papier oder Toner.

Theoretisch könnte ein Arbeitgeber einem Angestellten, der ein Konzertticket im Büro ausdruckt, vorwerfen, er habe Toner und Papier verbraucht und Papier gestohlen. »Die private Nutzung des Eigentums bedarf grundsätzlich der Genehmigung des Arbeitgebers, die aber auch stillschweigend durch Duldung erfolgen kann«, so der Fachanwalt.

Hat der Arbeitgeber nicht ausdrücklich jegliche private Nutzung der betrieblichen Arbeitsmittel verboten, ist »erlaubt, was die Betriebstätigkeit nicht stört und keine erheblichen Kosten für den Arbeitgeber verursacht«. Was das genau heißt, kommt auf den Einzelfall an.

Stress unter Kollegen häufig ein Tabu

Stress und mentales Wohlbefinden sind am Arbeitsplatz zum Teil immer noch No-Go-Thema. Nach einer Umfrage kann nur ein Drittel (34 Prozent) mit den Kollegen am Arbeitsplatz offen über mentales Wohlbefinden sprechen. Mit dem Arbeitgeber kann sich ein Viertel (25 Prozent) der Befragten offen darüber austauschen. Verständnis für psychische Probleme am eigenen Arbeitsplatz sieht den Ergebnissen zufolge nur knapp jeder Fünfte (23 Prozent). In etwa ähnlich viele (20 Prozent) gaben an, dass dem Arbeitgeber die mentale Gesundheit genauso wichtig sei wie physische Gesundheit.

Einstiegsgehalt für Frauen verhandeln

Bei Gehaltsverhandlungen gibt es fast immer einen Verhandlungsspielraum. Gerade Frauen nutzen diesen häufig nicht. Vor allem beim Einstiegsgehalt sei es wichtig, die eigenen Gehaltsvorstellungen durchzusetzen. Beim Einstieg werde der Grundstein für die Gehaltsentwicklung im gesamten Berufsleben gelegt. Das sei vielen Frauen nicht klar. Einige stiegen niedrig ein, weil sie hoffen, später für gute Arbeit belohnt zu werden. Das sei ein Irrglaube. Agenturen/nd

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