Unstimmigkeiten über den Entwicklungsplan

Mexiko will nach Rücktritt seines prominenten Finanzministers am wirtschaftspolitischen Kurs festhalten

  • Von Andreas Knobloch
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Finanzminister Carlos Urzúa geht, der Entwicklungsplan bleibt. Mexikos neuer Finanzminister, Arturo Herrera, versicherte bei seiner Vorstellung, dass sein Land »weit davon entfernt« sei, in eine wirtschaftliche Rezession zu geraten. Die Regierung werde weiterhin daran arbeiten, in diesem und den folgenden Jahren Primärüberschüsse zu erzielen und damit einen positiven Haushalt ohne Berücksichtigung des Schuldendienstes. Der Wirtschaftswissenschaftler der Universität New York war am Dienstag nach dem überraschenden Rücktritt von Carlos Urzúa ernannt worden.

In einem an Präsident Andrés Manuel López Obrador gerichteten Rücktrittsschreiben warf Urzúa der Regierung launische Entscheidungen und Interessenskonflikte vor. »In wirtschaftlicher Hinsicht gab es viele Unstimmigkeiten. Einige von ihnen, weil in dieser Verwaltung politische Entscheidungen ohne ausreichende Unterfütterung getroffen wurden«, schrieb Urzúa. »Ich bin überzeugt, das...


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