Honduras’ Präsident will nicht weichen

Anhaltenden Protesten gegen Privatisierung von Bildung und Gesundheit wird mit Repression begegnet

  • Von Knut Henkel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Nahezu täglich werden Straßen blockiert, formieren sich Demonstrationszüge in Stadtvierteln von Tegucigalpa und San Pedro Sula aber auch im Rest des Landes«, schildert Victor Fernández gegenüber »nd« die aktuelle Lage in Honduras. Der 43-jährige Anwalt ist politischer Sprecher der oppositionellen »Breiten Bewegung für die Würde und die Gerechtigkeit« (MADJ), die juristische Hilfe und Beratung bietet. Der landesweit lodernde Protest ist für ihn wie ein Akt der Selbstbefreiung. »Nach etlichen Jahren unter schwierigen Lebensbedingungen und negativen Perspektiven haben die Leute die Angst verloren, recken Transparente in die Höhe, obwohl sie genau wissen, dass der Staat darauf mit mehr Repression reagiert«, so Fernández.

Mehr als drei Monate nach Beginn der Proteste gegen die Privatisierung des Gesundheits- und Bildungssystems durch die Regierung von Juan Orlando Hernández, kurz JOH, gehen sie unvermindert weiter - wenn auch mit weni...

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