Werbung

Spanien und Marokko retten 276 Menschen aus dem Mittelmeer

Eine Frau kann nur tot aus einem Boot geborgen werden

  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Madrid. Spanische und marokkanische Seenotretter haben in der Nacht zu Mittwoch 276 Menschen aus dem Mittelmeer geborgen. Auf einem der insgesamt vier Boote sei eine tote Frau gefunden worden, erklärten die spanischen Rettungskräfte. Der Grund für ihren Tod sei unbekannt, sagte eine Sprecherin.

Spanien rettete demnach 219 Menschen von drei verschiedenen Booten im Alborán-Meer zwischen den beiden Ländern. Insgesamt hätten sich 57 Frauen und vier Minderjährige unter den Geretteten befunden. Die marokkanischen Behörden retteten den Angaben zufolge insgesamt 57 Menschen aus dem Meer.

Seit Januar sind etwa 11.000 Geflüchtete über das Meer nach Spanien angekommen. Nach aktuellen Zahlen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) ließen 203 Menschen ihr Leben bei dem Versuch, das EU-Land über das Mittelmeer zu erreichen. Laut spanischem Innenministerium liegt die Zahl der Ankünfte 30 Prozent unter der des Vorjahreszeitraums.

Insgesamt starben oder verschwanden laut IOM seit Januar 682 Menschen beim Versuch, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Rund 31.600 Migranten gelang die Überfahrt. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!