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Das Kind der Erde geht auf Abstand

Einige zentrale Erkenntnisse über den Mond sind dem Apollo-Programm zu verdanken.

  • Von Dieter B. Herrmann
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Gern wird der Wettlauf zum Mond zwischen den USA und der Sowjetunion als eine Art wissenschaftlich-technischer Politkrimi thematisiert. Von den wissenschaftlichen Ergebnissen der Apollo-Missionen ist hingegen selten die Rede. Selbst einer der Missionsteilnehmer, der Astronaut William Anders, der im Dezember 1968 an Bord von Apollo 8 den Mond zehnmal umrundet hatte, soll gesagt haben, es sei kein wissenschaftliches Programm gewesen, sondern lediglich eine »Schlacht im Kalten Krieg«. Das bedeutet aber nicht, dass der wissenschaftliche Ertrag des Projekts unbedeutend wäre.

Heute kann man feststellen, dass sich unser Bild des Erdtrabanten durch die Apollo-Missionen stark verändert hat. Dazu haben neben unzähligen Fotos vor allem die von den Astronauten an sehr verschiedenen, gezielt gewählten Stellen der Mondoberfläche gesammelten Materialproben beigetragen. Die insgesamt eingeholten 381,41 Kilogramm an Gesteins- und Bodenproben wurde...


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