Lobbyhallen der Gegenwart

Wissenschaftler sollten soziale Medien für sich nutzen, meint Wissenschaftsjournalist Carsten Könneker - und nicht nur den Experten raushängen lassen.

  • Von Ulrike Wagener
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.
Die Faszination für eine wissenschaftliche Idee kann man auch in den Weiten der sozialen Medien ausleben.

Das Rezo-Video »Die Zerstörung der CDU« wurde mittlerweile über 15 Millionen Mal aufgerufen. Geht so gelungene Wissenschaftskommunikation?

Das ist natürlich kein Beispiel für Wissenschaftskommunikation im engeren Sinne, Rezo hat ein politisches Ziel verfolgt. Trotzdem kann man in puncto Wissenschaftskommunikation davon lernen. Er kritisiert etwa, dass die Politik zu wenig auf die Evidenz der Klimaforschung reagiert. Dabei führt er wissenschaftliche Quellen an und zieht daraus richtige Schlüsse. Doch dieses Beispiel ist nur das neueste dafür, wie Protagonisten der sozialen Medien mit Wissenschaftsthemen massenmediale Reichweiten erlangen.

Das gab es also schon vorher?

Historisch betrachtet waren die Wissenschaftler anfangs die einzigen Kommunikatoren ihrer Sache. Im 20. Jahrhundert hat sich der Wissenschaftsjournalismus als Profession ausgebildet und dann kam die Öffentlichkeitsarbeit der Institutionen hinzu. Zwar gab es ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1337 Wörter (9281 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.