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Exzellentes Zwei-Klassen-System

Eine halbe Milliarde Euro für elf Unis: GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller über die Exzellenzstrategie

  • Von Guido Sprügel
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Die mit Spannung erwartete Auswahl der »Exzellenzunis« ist am Freitag per YouTube-Livestream übertragen worden. Elf Universitäten durften sich freuen. Aus welchen Gründen wurde die Exzellenzstrategie ursprünglich ins Leben gerufen?

In den neunziger Jahren gab es eine große Aufregung darüber, dass deutsche Unis in internationalen Rankings schlecht abschnitten. Schon bald setzte eine vom wissenschaftspolitischen Establishment betriebene Kampagne ein, dass auch Deutschland Eliteuniversitäten wie Cambrigde oder Harvard brauche. Die rot-grüne Bundesregierung griff diese Debatte dann ab 1998 auf, vor allem auf Initiative der früheren SPD-Bildungsministerin Edelgard Bulmahn.

Was war denn dran an der Angst vor dem internationalen »Abgehängt᠆sein« Deutschlands in der Wissenschaft? Stanford und Oxford gibt es doch schon sehr lange - konnte die Bundesrepublik vor den 1990er Jahren noch besser mithalten?

Was in der ganzen Debatte au...


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