Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Klimaforscher Latif: Häufung von Hitzewellen ist »nicht mehr normal«

Anzahl seit 1980 mindestens verdoppelt / Letztlich ist der Klimawandel die Ursache

  • Lesedauer: 2 Min.

Augsburg. Die Häufigkeit von Hitzewellen in Deutschland ist nach Ansicht des Klimaforschers Mojib Latif inzwischen ungewöhnlich. »Das ist nicht mehr normal«, sagte der Experte des Kieler Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung der »Augsburger Allgemeinen« vom Montag. Die Zahl der Hitzewellen sei inzwischen sehr hoch. »Sie hat sich seit 1980 verdoppelt und zum Teil sogar verdreifacht.« Dies sei letztlich eine Folge des Klimawandels.

In Deutschland werden in den kommenden Tagen erneut teils sehr hohe Temperaturen erwartet. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt für Dienstag bis Donnerstag in weiten Teilen des Landes 32 bis 38 Grad voraus. Im Westen und Südwesten kann es laut Prognosen örtlich sogar noch heißer werden. Am Montag bleiben die Temperaturen laut DWD zunächst allerdings noch unter 30 Grad.

Heiß, heißer, Berlin-Brandenburg: In unserer Sommerserie wollen wir den Ursachen für die Wetterextreme auf den Grund gehen.

Latif zufolge sind auch die Arktis und die Subarktis immer stärker von Hitzewellen betroffen. »Auch das ist alles andere als normal«, sagte er. Die Situation sei dramatisch. »Die Arktis erwärmt sich doppelt so schnell wie der Rest der Welt.« Diese Entwicklungen seien schon vor 30 Jahren von den ersten Computerberechnungen vorhergesagt worden. Sie seien »im Große und Ganzen genauso eingetreten«. AFP/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln