«Wegen Sex geht heute keiner ins Kino»

Er war «Berlins Antwort auf Andy Warhol»: Der eigenwillige Underground-Filmemacher Lothar Lambert wird 75 Jahre alt

»Je mehr ich mich verkleide, mal als Transe, mal als spießiger Bankangestellter, desto mehr kann ich die Sau rauslassen«: Lothar Lambert in »In Hassliebe Lola« (1994)

Filmen bis zum Umfallen« lautete der Untertitel Ihres Films über die Berlinale-Fotografin Erika Rabau. Das passt doch für Sie?

Na ja, mir ist immer so, als ob ich kurz davor wäre. Jetzt habe ich den 40. Film gemacht und werde 75. Genau richtig, um die Sache zu beenden, denn ich bin körperlich nicht mehr der Fitteste. Und viele Darsteller sind schon gestorben. Außerdem habe ich keine brennenden Themen mehr. Vermissen werde ich aber den Videoschnitt mit meinem langjährigen Kameramann Albert Kittler.

Die Lothar-Lambert-Family bekommt immer wieder Zuwachs. In Ihrem neuen Film zeigt Betty Lerche eine starke Präsenz.

Ich habe jetzt nicht mehr die Kraft für einen richtigen Spielfilm. Beim Dokumentarfilm bekommst du ja alles serviert, musst keine Geschichte entwickeln, wofür mir der Elan fehlt. Allein die Koordinierungsarbeit quält, weil mal die Darsteller nicht können und dann auch mal Albert Kittler zwei Monate keine Zeit hat....

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

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