Vivian spart auf den Führerschein

Betreute Kinder und Jugendliche können auf mehr Taschengeld hoffen / Sätze sollen brandenburgweit vereinheitlicht werden

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Angesichts erheblicher Unterschiede bei der Höhe des Taschengeldes, das brandenburgische Betreuungseinrichtungen dort untergebrachten Kindern und Jugendlichen zahlen, sieht Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) Handlungsbedarf. Sie strebt eine Vereinheitlichung an. Das Projekt mit der umständlichen Bezeichnung »Empfehlung zur Festsetzung der Höhe eines angemessenen Barbetrags (Taschengeld) zur persönlichen Verfügung für junge Menschen durch die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe im Land Brandenburg« wurde am Mittwoch in Potsdam vorgestellt.

Vivian Bilson ist zwölf Jahre alt, lebt seit acht Jahren in einer Einrichtung unweit von Berlin und könnte sich so auf eine Verdopplung ihrer monatlichen Bezüge freuen. Bislang erhält das Mädchen 16 Euro Taschengeld. Nach der nun vorgestellten Tabelle sollen es künftig 30 Euro sein. Sie habe Unterkunft, Essen, Trinken und was sie sonst so benötige frei, sei dankbar und fre...


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