Die Seele Berlins

Im Kino: Das Großstadtmärchen «Cleo» erzählt von einer Frau, die die Vergangenheit ändern will

  • Von Gabriele Summen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Stapf durch die Kotze am Kotti, Junks sind benebelt, Atzen rotzen in die Gegend, benehmen sich daneben ...«: Einige der eher hässlichen Seiten Berlins sind in Peter Fox’ Hit »Schwarz zu Blau« schon recht treffend beschrieben worden. Nun macht sich der Wahlberliner und gefeierte Kurzfilmregisseur Eric Schmitt in seinem Langfilmdebüt, dem Großstadtmärchen »Cleo«, daran, die fabelhaften Seiten der Stadt bzw. deren »Seele« zu erkunden.

Mit kindlicher Unschuld und originellen filmischen Mitteln, in der Tradition von Jean-Pierre Jeunet und Michel Gondry, schickt er seine titelgebende Hauptfigur Cleo auf Schatzsuche durch die ambivalente Metropole.

In der zauberhaften und visuell eindrucksvollen ersten halben Stunde des Films, der auf der diesjährigen Berlinale seine Premiere feierte, lernt man die kleine Cleo (Gwendolyn Göbel) kennen, deren Mutter bei ihrer Geburt starb. Das fantasievolle Kind, das mit den in körnigem Schwarz-Weiß flackernden...


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